Die Maya

Die Maya waren eine Hochkultur in Mesoamerika in einem Gebiet von etwa 350 000 km².

Die ersten archäologischen Funde werden auf etwa 2000 v. Chr. datiert, doch die Blütezeit der Maya-Kultur fand in der sogenannten klassischen Periode von 250 bis 900 n. Chr. statt. In dieser Zeit war ihre Ökonomie so weit entwickelt, dass sie Städte mit einer Besiedlung von mehr als 10 000 Einwohnern aufgebaut hatten, was bis dato in Europa noch gar nicht denkbar war. Insgesamt lebten mehr als fünf Millionen Maya in diesem Gebiet.

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Die Schrift der Maya

Die Schrift der Maya ist die bis dato einzige bekannte komplett ausgebaute Schrift Mesoamerikas. Sie setzt sich aus Logogrammen und Silbenzeichen zusammen - das heißt, ein Wort kann durch ein Symbol dargestellt werden, es gibt aber auch Lautschrift wie wir sie kennen in Silbenform, also z.B. „BA“.

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Der Maya-Kalender

Außer den Maya besaß keine mesoamerikanische Kultur ein so ausgeprägtes Kalendersystem wie dieses.
Es besteht aus drei unterschiedlichen Arten, Tage zu bestimmen: Dem Tzolkin, dem Haab und der langen Zählung.

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Die Beschleunigung der Zeit


Wie oft hat man das Gefühl, die Zeit würde an einem vorbei fliegen? Beim Gedanken an die Vergangenheit fällt einem sofort auf, dass die Leute damals anscheinend mehr Zeit hatten, während sich die Welt heutzutage so schnell ändert, dass man kaum mitkommt. Nicht nur Technologie, sondern auch Ökonomie, Zwischenmenschlichkeit, ja im Grunde jeder denkbare Fortschritt überschlägt sich fast in seiner Entwicklung. Läuft die Zeit tatsächlich schneller?

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Das Rechensystem der Maya


Das Rechensystem der Maya war ein Vigesimalsystem.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Maya bereits die „Null“ kannten und verwendeten (ihr Symbol war eine Muschel), was in Europa erst im 12ten Jahrhundert geschah.

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Die Maya Kodizes

Das Wort „Kodex“ (Mehrzahl: Kodizes) bezeichnet den Teil eines Manuskripts.
Die Maya-Kodizes bestehen aus innerer Ficusrinde und sind wie ein Akkordeon gefaltet. Durchschnittlich sind die Seiten eher klein, also z.B. etwa 20,5 cm hoch und 10 cm breit.
Verschiedene Priester schrieben über viele Jahre an den Kodizen, die Aufgabe wurde immer weitergereicht. Die Texte sind allerdings sehr kurz und kryptisch gehalten, sodass ein großer Interpretationsraum vorhanden ist.

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Der Präzessionszyklus

Polwanderung: Weg des Himmelsnordpols (Quelle: Wikipedia) Polwanderung: Weg des Himmelsnordpols (Quelle: Wikipedia) Etwa 25700 bis 25800 Jahre dauert es, bis unser Sonnensystem die Sterngruppen der Plejaden umrundet. Dann hat sich die elypsenförmig taumelnde Erdachse einmal im Kreis gedreht und beendet diesen großen Zyklus, den man auch als das "platonische Jahr" oder als "Zyklus der Präzession" bezeichnet. Die Plejaden sind in der Milchstraße angesiedelt - sie werden auch „Siebengestirn“ genannt – und sind mit bloßem Auge zu erkennen. Das Ende dieses Zyklus haben die Maya auf den 21. Dezember 2012 datiert.

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Bis zum 21. Dez. 2012
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