Buddhismus und Hinduismus
Der heutige Buddhismus und Hinduismus hat zur Grundlage einen ewigen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung, der durch das persönliche Nirwana durchbrochen wird. Es existiert also keine Endzeittheorie in diesem Sinne.
Jedoch haben auch diese Religionen ihre Visionen vom Beginn eines neuen Zeitalters und dem Entkommen vom gegenwärtigen Chaos. So ist Maitreya der erwartete "zukünftige Buddha (hier sieht man beispielsweise Parallelen zur Auferstehung Christi und anderen Eschatologien).
Buddha sagte voraus, dass seine Lehre innerhalb von 500 Jahren in Vergessenheit geraten sein sollte und legte sogar Schritte für diesen Prozess fest. Dieser Zeitraum wurde mittlerweile aber auf 5000 Jahre erhöht.
Im Hinduismus gibt es sogenannte Yugas (Weltalter), meistens spricht man von vier, manchmal auch sieben. In jedem Yuga erscheint ein Avatar, der hilft, die Reinheit und Gesetz und Tugend ("Dharma") wiederherzustellen. Demnach befinden wir uns derzeit im schlimmsten Yuga. Um uns zu erlösen, soll der Avatar Kalki uns unter die Arme greifen. Kalki ist die zehnte und letzte Inkarnation Vishnus, dem "Alldurchdringenden", einer der wichtigsten göttlichen Formen im Hinduismus.
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