Ob man nun den Prophezeiungen um einen eventuellen Weltuntergang oder Vorhersagen über kollektive Erleuchtungen Glauben schenkt, das alles ist eine Frage der persönlichen Meinung und Lebensauffassung. Es gibt aber Fakten, denen sich niemand entziehen kann und deren Entgültigkeit nur durch das gemeinsame Handeln aller Menschen verhindert werden kann.
Man ist es fast schon müde, davon zu hören. Globale Erwärmung, Armut, Nahrungsmittel- sowie Wasserknappheit, Infektionskrankheiten, Artensterben, Ölmangel und daraus resultierende Kriege… In allen Medien wird man von Schreckensnachrichten, Weltuntergangsszenarien und Mitleid erregenden Abbildungen regelrecht erschlagen. Das stumpft ab, auch wenn man es nicht mit Absicht zulässt. Trotzdem oder gerade deswegen sollte man sich einen Moment nehmen, um die scheinbare Aussichtslosigkeit, mit der unser Planet dank uns konfrontiert ist, wahrzunehmen und über Lösungen diskutieren.
Was alle 2012-Theoretiker verbindet, ist die Auseinandersetzung mit der Zukunft. Mit dem, wer wir sind und wohin das die Geschichte der Welt geführt hat. Vielleicht ist die Nachricht, die uns der 21.12.2012 vermittelt, das Einschreiten in ein neues Bewusstsein, keine andere als die, uns unserem Wirken auf und die Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst zu werden.